Sonntag, 23. Oktober 2016

Rezension: Die Tage, die ich dir verspreche

Hey Leute :)

Heute stelle ich euch ein Buch vor das mich sehr bewegt hat. Es geht um ein Thema dem meiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung geschenkt wird...



Cover: Das Cover finde ich wunderschön, es hat auf mich eine sehr beruhigende Wirkung. Der Hintergrund ist in Weiß gehalten, darauf sind vier farbige Mohnblumen abgebildet. Zusätzlich sind noch drei schwarze Vögel zu sehen. Der Rand des Buches ist in einem schönen Rot gestaltet.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=v1nl8_ZW73U
Titel: Die Tage, die ich dir verspreche
Autor: Lily Oliver (Nina George)
Verlag: Knaur
Veröffentlichung: 01.09.2016

Kurzbeschreibung:
Wie fühlt es sich an, das Herz eines Fremden in sich zu tragen? Dieser Frage widmet sich Lily Oliver in ihrem bewegenden Roman "Die Tage, die ich dir verspreche". 'Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.' Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.

Meinung:
Das Buch hat mich richtig mitgerissen. Es ist eines dieser Bücher die deine Denkweise ein wenig verändern. Selbst ich konnte mir auf der ein oder anderen Seite keine Träne zurückhalten. Die Geschichte kam mir richtig real vor. Ich konnte nicht anders als mitzufiebern. Gwen kann ich gut verstehen. Ich stelle mir das ganze sehr schwer vor, Tage, Wochen, Monate an ein Bett gefesselt zu sein. Das muss furchtbar für sie gewesen sein. Leute die das Gleiche durchmachen wie man selbst sterben zu sehen und immer zu wissen mir könnte das gleiche passieren, wenn ich kein neues Organ bekomme. Das war für sie bestimmt schrecklich... Das dies einem irgendwann an die Psyche geht kann ich ihr nicht verübeln. Als sie Noah dann traf setzte ich alle Hoffnungen auf ihn und hoffte förmlich das er ihr helfen konnte. Die beiden sind mir beim Lesen richtig ans Herz gewachsen. Der Schreibstyl der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen.

Fazit: Zwei Worte: Wahnsinns Buch!

Autor:
Als Kind wollte Lily Oliver Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass sie zwar die Medizin liebte, nicht aber den Alltag in der Praxis. Also suchte sie etwas, bei dem sie ihre chronische Neugier und ihr Bedürfnis, alles auszuprobieren, besser ausleben konnte. So kam sie zum Schreiben, dem perfekten Beruf, weil er genauso gefühlvoll und vielseitig ist wie sie. Ihr Studium verbucht sie als bereichernde Erfahrung, und ihre Familie weiß nun endlich, woran sie ist.


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